Sidebar – Sensorische Reize: Die fünf Basissinne

 

 

 

Sinneswahrnehmung: Als Sinneswahrnehmung bezeichnet man die Summe der Schritte Aufnahme, Auswahl, Verarbeitung und Interpretation von sensorischen Informationen, sprich physikalischen Reizen aus der Außenwelt eines Lebewesens. Sie werden an unterschiedlichen Stellen im Gehirn verarbeitet und zu Bildern, Gerüchen, Tönen, zu Sprache oder Gedanken und Gefühlen zusammengesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einige Zahlen: Das Auge übersetzt den visuellen Reiz in weniger als zwei Zehntelsekunden. Das Ohr des Menschen nimmt Frequenzen zwischen 16 und 20.000 Hertz wahr und macht es möglich, bis zu 400.000 Töne zu unterscheiden und sogar die Richtung, aus der sie kommen. Gleiches bei der Haut: mehr als 200 Milliarden Nervenzellen entgeht nichts. Der Tastsinn nimmt als haptischen Reiz Unebenheiten bis 0,01 Millimeter war. Dabei steht ihm das circa 2 m² große Tastorgan – die Haut – zur Verfügung. Der Mensch kann mit seinen 30 Millionen Riechzellen zwischen ca. 10.000 unterschiedlichen olfaktorischen Reizen unterscheiden – allerdings nur ca. 50% davon benennen. Ein erwachsener Mensch verfügt etwa über 2000 bis 5000 Geschmacksknospen mit durchschnittlich je 100 Sinneszellen. Interessant ist die unterschiedliche Reaktionsgeschwindigkeit auf verschiedene Reize. Am schnellsten reagiert der Mensch auf taktile Reize, gefolgt von akustischen und visuellen Reizen.